Verfasst von: diegoerkie | Februar 22, 2009

„Leben wie Gott in Istanbul“

Um Rike hier einmal zu zitieren. Ich glaube, dass ich sicherlich nicht so auf die Idee gekommen wäre nach Istanbul zu fliegen, wenn Rike nicht dort gewesen wäre. So fand ich mich aber am Valentinstag das erste Mal alleine im Flieger von Amsterdam über Frankfurt nach Istanbul und war ein bisschen nervös. Würden wir es schaffen uns am Flughafen zu finden? Was wenn ich doch eine falsche Zeit an sie gegeben habe? Oder wenn ich einfach nichts verstehe?

Zum Glück alles unbegründet. Nachts um 2 stand Rike am Ankunftsausgang und auf ging es im Taxi durch die Nacht. Istanbul – here I am.

Am nächsten Morgen dann ein wunderbares türkisches Frühstück. Die Nachbarn waren zum Frühstück gekommen und sprachen leider kein Englisch, so saßen Rike und ich etwas sprachlos dabei saßen. Aber solche Momente sind wirklich toll zum Beobachten. Alleine schon der typische Cay (Tee) war ein Erlebnis für sich. So steht der Kessel oft stundenlang auf dem Herd. In der unteren Kanne wird das Wasser erwärmt, während in der oberen Kanne der eigentliche Tee gekocht wird. Dieser ist sehr stark und wird erst im Glas mit dem warmen Wasser der unteren Kanne verdünnt. Schmeckt auch ziemlich gut.

Teeglas


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