Verfasst von: diegoerkie | Januar 11, 2008

Ein guter Start ins Jahr 2008

Wie üblich wurde mit Sylvester auch mal wieder in meinen Geburtstag reingefeiert. Ich hatte insgesamt einen recht entspannten Abend, obwohl bei uns zu Hause gefeiert wurde. Der Rest der Ferien ging auch irgendwie schneller vorbei als erwartet. Besuch, Leute selber besuchen, Uni-Sachen machen/oder vergessen zu machen und so weiter.

Am Samstag ging es dann wieder zurück nach Groningen. Diesmal in charmanter Begleitung von Hendrik, Matten und dessen Freundin Michaela im BMW üder die Autobahn gedüst. Am Grenzübergang (Nieuweschans) haben wir dann noch schnell einen anderen aus unserem Dorf getroffen, der dort als Bundespolizist (oder Anwärter glaub ich) seinen Dienst schiebt. Kaum in Groningen angekommen ging es noch schnell in den Supermarkt und Alkoholhändler um die Beerenburgbestände der Jungs etwas aufzufüllen.

Gleich danach mussten wir auch schon los etwas essen, da meine kiloschweren Schokoladenvorräte behorrlich zu schrumpfen anfingen. Also ab ins Steakhouse am Grote Markt. Die Jungs bestellten all u can eat Spare Ribs (Photos gibt es später, das Kamerakabel liegt in Deutschland…) und Michaela und ich waren doch etwas gelangweilt. Krass wieviel man so essen kann. Dazu gab es Bier aus niederländischen Gläsern, was für Deutsche immer wieder eine Art kleiner Kulturschock zu sein scheint.

Nach dem Essen ging es auch schon gleich weiter: Kneipentour. Nicht so lange (oder eher gesagt nicht so viele), da irgendwie nachher keiner mehr was trinken konnte. Außer Matten… …der hätte noch stundenlang weiterziehen können.

Sonntags dann das Experiment: Ist es möglich Aufbackbrötchen in der Mikrowelle zu backen? Ja, es geht. Mit ein bisschen Übung wird es sogar gut. Nach ausgiebigem Frühstück Brunch ging es für die drei dann wieder Richtung Osten. Und ich fing an mich mit der Uni zu beschäftigen.

Wunderbar war diese Woche die Gruppenarbeit, die wir schon seit einiger Zeit haben. Diese Woche waren einige Deadlines. Da meine Gruppe sowie so schon von 4 auf 2 geschrumpft war (Studienabbrecher, Krankheit) ist es immer sehr überschaulich. Diese Woche jedoch war ich alleine. Meine Teamkollegin steckt nämlich auf irgendeinem Flughafen fest, weil sie das Flugzeug verpasst hat. Nun gut, etwas ätzend aber da kann man so auch nichts dran ändern. Wenigstens hatten die Dozenten wenigstens ein bisschen Mitleid mit mir und dadurch konnte ich am Donnerstag früher gehen und meine „Gruppenarbeit“ zu Hause erledigen.

Ansonsten ist alles gut. Meine Mitbewohner lernen das erste Mal seit wir hier alle wohnen ernsthaft für Prüfungen. Diese Ruhe ist so wunderbar. :)


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