Welcome home Rike!
Veröffentlicht in Nicht kategorisiert
„Leben wie Gott in Istanbul“
Um Rike hier einmal zu zitieren. Ich glaube, dass ich sicherlich nicht so auf die Idee gekommen wäre nach Istanbul zu fliegen, wenn Rike nicht dort gewesen wäre. So fand ich mich aber am Valentinstag das erste Mal alleine im Flieger von Amsterdam über Frankfurt nach Istanbul und war ein bisschen nervös. Würden wir es schaffen uns am Flughafen zu finden? Was wenn ich doch eine falsche Zeit an sie gegeben habe? Oder wenn ich einfach nichts verstehe?
Zum Glück alles unbegründet. Nachts um 2 stand Rike am Ankunftsausgang und auf ging es im Taxi durch die Nacht. Istanbul – here I am.
Am nächsten Morgen dann ein wunderbares türkisches Frühstück. Die Nachbarn waren zum Frühstück gekommen und sprachen leider kein Englisch, so saßen Rike und ich etwas sprachlos dabei saßen. Aber solche Momente sind wirklich toll zum Beobachten. Alleine schon der typische Cay (Tee) war ein Erlebnis für sich. So steht der Kessel oft stundenlang auf dem Herd. In der unteren Kanne wird das Wasser erwärmt, während in der oberen Kanne der eigentliche Tee gekocht wird. Dieser ist sehr stark und wird erst im Glas mit dem warmen Wasser der unteren Kanne verdünnt. Schmeckt auch ziemlich gut.

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert
Check that out
Im vergangenen Block hatten wir die Aufgabe unsere Version von Kommunikation in einem 30 Sekunden Spot auf den Punkt zu bringen. Da unser Video mir leider nicht vorliegt, hier erstmal ein paar von Mitstudenten von mir:
Sobald ich mehr habe, kommen die natürlich auch.
Veröffentlicht in Studium
Alles wird gut
Dies ist mein momentanes Lieblingslied. Es geht im Grunde (wie ich durch eine Onlineübersetzung herausgefunden habe, die ich leider nicht wieder finde) darum, dass egal wie schlimm das Leben ist es immer eine gute Wendung nimmt.
Also, immer in die Zukunft gucken, weil das Gute wartet auf uns!
Veröffentlicht in Leben
Sinterklaas
Alle Jahre wieder kommt in den Niederlanden Sinterklaas. In Deutschland würden wir ihn vielleicht Nikolaus nennen, jedoch gibt es einige gravierende Unterschiede zwischen den Beiden. Der niederländische Sinterklaas kommt jedes Jahr aus Spanien zusammen mit seinen Helfern, den Zwarten Pieten gut drei Wochen vor „Pakjesavond“ in die Niederlande.
Um zu kommen fährt er erst mit dem Boot, und steigt dann für den Rest des Weges auf sein Pferd Amerigo um. Amerigo ist traditionsgemäß ein Schimmel. Die Ankunft Sinterklaass fällt rund auf das zweite Wochenende im November und wird dann live im Fernsehen übertragen. Jedes Jahr kommt Sinterklaas in einer anderen Stadt an, um dann rund eine Viertelstunde später in den anderen Städten anzukommen.
Und so war es dieses Wochenende auch wieder soweit: Sinterklaas kam. Zusammen mit seinem Gefolge wird er dann auch von einer Horde Kinder, deren Eltern und natürlich auch einige internationale Studenten begrüßt. Danach begrüßt der Bürgermeister persönlich Sinterklaas. Das Gute für alle Kinder ist nun, dass sie ab heute ihre Schuhe hinstellen dürfen, wie wir es am 6.Dezember tun würden. Am nächsten Morgen finden sie dann Süßigkeiten oder andere kleine Dinge darin. Am 5. Dezember (Pakjesavond) gibt es dann größere Geschenke, wie sie in Deutschland wohl vom Weihnachtsmann gebracht werden würden.
- Der Verein für Volksvergnüngen organisiert jedes Jahr die Sinterklaas-Parade
- Zwarte Pieten verteilen auch Obst udn Süßigkeiten an Kinder
- Der Beweis: ich war live dabei, als Sinterklaas nach Groningen kam
- Sinterklaas wurde auch von zahlreichen Spielmannszügen begleitet
Veröffentlicht in Europa, Leben, Nicht kategorisiert, Niederlande vs Deutschland
US – Wahl 2008 – ein niederländischer Blick
Anlässlich der US-Wahlen und des großen „Election Day“ werden in Groningen momentan viele Veranstaltungen gegeben. Dies fing an mit dem „Americans Festival“, das bis Samstag mit amerikanischer Musik, Filmen, Lesungen und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Mc Cain vs Obama“ probiert einen Eindruck der amerikanischen Kunst zu geben.
Am Donnerstag Abend gab es eine Vorlesung über „How America chooses its President“ und heute in der „Election Night“ wird es hier einen großen Showdown geben. In der Stadschauburg (schlechte Niederländisch Übersetzung) wird es in der gesamten Nacht Filme, Theater, Musik und natürlich Live-Schaltungen über/um die Wahl geben. Die gesamte Nacht wird live bei Oog Radio übertragen. Ich werde eine der Journalistinnen sein, die dort mitarbeiten. Wer also schon immer mal Geertje Niederländisch sprechen hören wollte sollte mal sein Glück probieren auf diesem Livestream: http://www.oogtv.nl/ontwikkelen/html/popup.html
Veröffentlicht in Europa, Leben, Nicht kategorisiert, Niederlande vs Deutschland
Zwischenmenschlich
Trotz kurzer Heimfahrt, erstem Unistress, vielen sozialen Verpflichtungen (oh, Geburtstagsparty? Ist ja erst die dritte diese Woche..) und Radiovorbereitungen haben Iga und ich eine kleine Tradition entwickelt. Jeden Samstag fahren wir nach Vinkhuizen (ein Stadtteil von Groningen, 10 min. entfernt) und gehen dort gemeinsam einkaufen. Das erspart uns einige Kosten, da wir dann gemeinsam kochen und natürlich auch große Pakete verwenden statt nur der kleinen Studentenpäckchen. Nebenbei ist es natürlich immer gut gemeinsam unterwegs zu sein.
Da wir beide gestern wieder aus Polen respektive Deutschland wieder gekommen sind beschlossen wir unserer Tradition ein bisschen untreu zu werden und an einem Freitag zu fahren. So schwungen wir uns also auf unsere Räder und fuhren zu Aldi.
Das war ein unglaublicher Fehler, da anscheind gesamt Vinkhuizen sich Freitag-Nachmittag bei Aldi trifft. Naja, aber wir waren nun einmal schon da und brauchten ja auch wirklich das ein oder andere. So flitzen wir also durch die Gänge, fuhren Slalom um die anderen Einkaufswagen und stellten uns schließlich an eine viel zu lange Schlange vor der Kasse.
Und da passierte es. Eine etwas ältere Dame (geschätzte 50+) sprach uns an ob wir eben ein Stück zur Seite gehen würde. Diese Frau hatte ein seeeehr betontes Niederländisch und dadurch sahen Iga und ich uns gezwungen uns anzugrinsen. Das hatte die Frau mitbekommen sah das als Einladung ein Gespräch anzufangen.
Aufhänger waren ihr hierzu die Artikel, die wir – inzwischen – auf das Kassenband legten. „Oh, ihr kauft Spinat, habt Ihr denn schon mal einen Salat davon gemacht?“ So erfuhren wir letztendlich eine Menge Küchentipps, einen Teil ihrer Lebensgeschichte und das alles in unter 10 Minuten. Wir konnten uns das ein oder andere Mal das Lachen nicht verkneifen, so wurde Iga gefragt, wo sie denn her komme, während ich anstandslos als Niederländerin deklariert wurde. Aber ansicht sind es solche kurzen Kontakte, die einen fröhlich machen. Die Frau war sehr nett und höflich, nicht aufdringlich und einfach sehr ehrlich.
Schade nur, dass sie uns keine genauen Rezepte gegeben hat: so wissen wir zwar was wir wo rein machen sollen, aber ob nun gekocht, gebraten oder roh, das ist noch die Frage.
Veröffentlicht in Leben, Nicht kategorisiert, Niederlande vs Deutschland
Heute Abend: Happyhour!
Das internationale Studentenradio HappyhourFM sendet jeden Montag von 18 bis 19 Uhr. Heute Abend bin ich eine der Präsentatoren.
Also schaltet ein:
http://www.happyhourfm.nl für den Livestream!
Veröffentlicht in Nicht kategorisiert
Cedric der Film
Heute bekam ich einen Link zu geschickt zu diesem netten Film. Ein bisschen anders als andere, aber durchaus nett.
Veröffentlicht in Leben
Vreemd dat ik hoop Komisch, dass ich hoffe,
Dat alles goed zal komen dass alles besser werden wird,
Als ik terugga wenn ich zurück gehen
Terug naar huis zurück nach Hause
Maar dat is tegen beter weten in Aber das ist entgegen jeden Wissens
Want ik heb heimwee voor altijd weil Heimweh werde ich für immer haben
Dieses Teil des Liedes „Heimwee“ von der niederländischen Band Blof ist seit dem Ende meines Austauschjahres immer mal wieder in meinem Kopf. Denn so blöd es klingt, ich habe inzwischen 3 Zuhauses, nach denen ich mal mehr, mal weniger Heimweh habe. Dabei geht es nicht nur um die Orte selber, sondern auch um die Menschen, die dazu gehören und das Gefühl das ich dort habe.
Mit jedem dieser drei Orte verbinde ich eine bestimmte Zeit meines Lebens und trotzdem sind sie auch alle gleichzeitig aktuell. Das bedeutet also eigentlich, dass egal was ich wo mache irgendwie immer ein Teil von mir nach Pi, Friesland oder Groningen verlangt. Heimweh werd ich wohl echt für immer haben. Zum Glück nicht mehr so heftig wie früher.
Veröffentlicht in Nicht kategorisiert






